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« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Prüfungsangst

Nahezu jeder Mensch hat zumindest ein mulmiges Gefühl, wenn er vor einer Leistungssituation steht, bei welcher er von anderen Menschen beurteilt wird. Bis zu einem gewissen Grad ist dieses Gefühl der Angst also völlig normal und kann den Probanden sogar helfen, die Prüfung erfolgreich zu meistern. Bei einigen Menschen ist dieses Angstgefühl jedoch so stark ausgeprägt, dass sie völlig blockiert sind und möglicherweise an der Prüfung scheitern, obwohl sie bestens vorbereitet sind. Wie sie Menschen mit diesem Problem helfen, lernen angehende Therapeuten im Rahmen ihrer Hypnose Ausbildung.

Wie entsteht Prüfungsangst und ab wann ist sie krankhaft?

Selbstverständlich werden in der Hypnose Ausbildung auch die Hintergründe zum Thema Prüfungsangst angesprochen. Ein krankhaftes Ausmaß erreicht diese nämlich nur in seltenen Fällen. Als Prüfungsangst bezeichnet werden Angstgefühle, die sich im Vorfeld oder während einer Prüfung einstellen. Entwickeln kann sich die Prüfungsangst in einem Alter zwischen acht und elf Jahren und wird oftmals durch schlechte sportliche oder schulische Leistungen verursacht. Denn bringt ein Kind nicht die erhoffte oder erwartete Leistung, nagt dies an seinem Selbstwertgefühl, woraus dann die Ängste vor den entsprechenden Situationen entstehen.

Von einem krankhaften Ausmaß der Prüfungsangst wird ausgegangen, wenn sie die Betroffenen erheblich beeinträchtigt und vielleicht sogar Probleme in ihrem sozialen Umfeld verursacht. Bei Kindern kann dies so weit gehen, dass sogar deren normale Entwicklung beeinträchtigt wird. In den USA wird Prüfungsangst übrigens unter bestimmten Umständen sogar als Behinderung eingestuft.

Die typischen Symptome von Prüfungsangst

In aller Regel macht sich die Prüfungsangst nicht erst in der Prüfungssituation bemerkbar. Dies äußert sich sowohl in Form von psychischen als auch von körperlichen Symptomen. Dazu gehören Unsicherheiten, depressive Verstimmungen, aber auch Schlafstörungen und Rückenschmerzen. Dieses Angstgefühl kann sich im Extremfall auch verselbstständigen und zu einer Panikattacke steigern.

Wie lässt sich das Problem lösen?

Hypnose kann in der Behandlung von Prüfungsangst äußerst sinnvoll sein. So lernen die künftigen Therapeuten in ihrer Hypnose Ausbildung, wie sie den Klienten Techniken zur Selbsthypnose vermitteln können. Dadurch können diese sich in den entsprechenden Situationen selbst in den Zustand einer tiefen Entspannung versetzen und sich von den Angstgefühlen erholen.

Ferner ist es mittels Hypnose auch möglich, bei den Klienten Änderungen zur inneren Einstellung in Prüfungssituationen zu verändern. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Klienten in einer Prüfungssituation einen Blackout haben und alles Gelernte scheinbar vergessen haben. Darüber hinaus kann Hypnose den Betroffenen auch beim Lernen unterstützen, weil die Betroffenen dadurch in die Lage dazu gebracht werden, das Gelernte besser in ihrem Gehirn abzuspeichern.