Mindventure
« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Übung - gute Gefühle aktivieren

Ich danke euch für die vielen tollen Rückmeldungen zur Weihnachtshypnose! Es haben mich viele unglaublich tolle und berührende Mails erreicht. Gleichzeitig kam die Frage ob es möglich ist, mehr solche Übungen zu erhalten?! Klar, ist es - hier folgt die bereits die nächste. 

Um was geht es?

Sehr vereinfacht gesagt folgt Verhalten deinen Gedanken. Daher kommt auch mein Spruch: Du bist was du denkst! Dein Gehirn erlebt den Alltag quasi durch eine Brille. Diese Brille ist sinnbildlich für deine Gedanken und Erfahrungen. Du kennst bestimmt den Ausdruck "alles durch die rosarote Brille sehen" wenn wir frisch verliebt sind. Im Fachjargon heisst dieses Phänomen Priming. Ich werde im nächsten Newsletter etwas genauer darauf eingehen.

Das heisst, wenn du es schaffst für dich die Brille mit einem unglaublich guten Gefühl anzuziehen und durch diese Brille deinen Alltag zu betrachten, wirst du diesen angenehmer und lockerer erleben können. Genau das lernst du mit dieser Übung.

Wissenschaftlich fundiert

Die Harvard Universität, welche weltweit eine führende Rolle in der Gehirnforschung einnimmt hat eine Studie hierzu veröffentlich in welcher untersucht wurde, wie es möglich ist unser Gehirn zu trainieren um positiver zu denken. Sie haben die Studienteilnehmer jeden Tag Abends einen Tagesrückblick machen lassen diese mussten mindestens 3 Erlebnisse notieren die positiv waren. Nach nur 21 Tagen konnten sie mittels Hirnscans nachweisen, dass sich durch diese sehr simple Übung das Gehirn neu "verdrahtet" hat und nund das Umfeld als erstes nach positiven Aspekten absucht. Und wie du bestimmt weisst: wer sucht, der findet! Also haben die Teilnehmer nachweislich und messbar ihren Alltag als positiver wahrgenommen.

Ich gehe mit meiner Übung noch einen Schritt weiter! Wenn das schon so wunderbar funktioniert indem "nur" ein Tagesrückblick gemacht wurde, was würde passieren wenn wir uns zusätzlich bereits darauf vorbereiten - quasi den kommenden Tag durch die "rosarote Brille" planen? Ich habe diese Übung schon mehrfach mit Klienten durchgeführt und erstaunliche Resultate erzielt. Danke dir Stefan an dieser Stelle für das Feedback der tollen Erlebnisse mit deinem Team - dies hat mich mitunter zu diesem Newsletter inspiriert. 

Übungsanleitung:

Morgens wenn du erwachst und noch einen kurzen Moment im Bett liegen bleibst (oder bei der ersten Tasse Kaffee - das ist relativ egal - Hauptsache du bist noch entspannt und nicht wirklich präsent) machst du folgendes: Stell dir vor du bist im Urlaub und die Sonne scheint dir ins Gesicht. Du bist völlig entspannt, dir geht es so gut wie schon lange nicht mehr. Der für dich perfekte Urlaub. Nun schaust du durch diese Sonnenbrille (gedanklich bist du im Urlaub) auf den vor dir liegenden Tag. Mit der Ruhe, Entspannung dem Ferienfeeling pur, gehst du in Gedanken deinen Tagesablauf durch. Stelle dir vor, wie viel lockerer und leichter du den Alltag bewältigen wirst. Je präziser desto besser. Mache dies für 2-3 Minuten das genügt.

Abends wenn du wieder zu Hause bist, nimm dir nochmals 2 - 3 Minuten und schaue nochmals durch diese Brille auf deinen Tag zurück. Notiere so viele positive Momente wie möglich. Auch wenn es nur kleine sind - schreib diese auf. Es geht darum, dein Gehirn darauf zu konditionieren, zuerst nach diesem Gefühl in deinem Alltag zu suchen. Und ja: es gibt immer etwas positives in jedem Alltag.

Mache diese Übung für 21 Tage. Nur durch das Abendritual wird sich bereits dein Gehirn neuronal verändern. Durch die zusätzliche Brille und das Morgenritual wird diese Übung nochmals intensiver. Ich wünsche dir viel Spass mit der Übung und ich freue mich auf tolle Feedbacks von dir. Diese Übung darf gerne geteilt werden - wenn du jemanden kennst, dem du etwas gutes tun willst - so schicke ihm diese, er / sie wird sich bestimmt freuen.