Wie entsteht ein Burnout?

Kurzgefasst rührt ein Burnout oft daher, dass man angetrieben durch fremde Erwartungshaltungen ein Ziel verfolgt dies jedoch nicht erreicht und man das Gefühl hat somit nicht gut genug zu sein.

Meistens wird der Grundstein schon in frühen Jahren gelegt. Die Eltern, Lehrer, Freunde oder wer auch immer erwarten etwas von uns das eigentlich nicht entspricht, wir jedoch verfolgen. Sprich wir "verbiegen" uns für Andere.

  • Der Vater war unglaublich erfolgreich (also muss ich das auch - er erwartet das)
  • Man kann nur durch Leistung wirklich etwas sein (Anerkennung durch Materialismus)
  • Oder ich habe Angst von meinem Umfeld nicht akzeptiert zu sein und passe mich an

Die ersten Symptome zeigen sich schnell:

  • Ich schlafe unruhig oder kaum noch
  • Der Körper reagiert mit Verspannungen / Krämpfen
  • Die Lust zu Arbeiten schwindet
  • Ich ziehe mich immer mehr zurück

Oft bemerkt man bereits relativ früh dass etwas nicht mehr stimmt - jedoch werden diese Warnsignale überhört. Je früher man sich in professionelle Hilfe begibt, desto einfacher ist es hier wieder rauszukommen.

Folgendes Fallbeispiel soll zeigen wie schnell es gehen kann: 

Franz kam zu uns, da er kurz vor einem Burnout stand. Er hat vor einem Jahr die Stelle gewechselt, wurde befördert und hatte nun eine Gruppe von 15 Leuten zu führen. Obwohl er Führungserfahren war und ganz klar die Qualifikationen für diese Stelle mitbrachte war er innerhalb von kurzer Zeit an sein Belastungslimit gekommen. Was ist passiert?

Nicht alle aus seinem neuen Team haben Ihn als neue Führungskraft akzeptiert - besonders 1 Mitarbeiter hat sich mit Händen und Füssen dagegen gewehrt ihm unterstellt zu sein. Jener hat zusätzlich neben den verbalen Angriffen auch noch seine Kollegen beeinflusst und angestichelt Franz zu verachten. Obendrauf kam noch, dass aufgrund von Kostenreduzierungen dieselbe Arbeit in kürzerer Zeit hätte erledigt werden sollen. Franz stand nun vor folgenden Problemen

  • Er wollte unbedingt das von ihm erwartete Ziel erreichen
  • Seine gefühlte Akzeptanz schwand mit jedem Tag
  • Die Resultate entsprachen nicht seinen Erwartungen

Das Teufelsrad hat angefangen zu drehen. Je mehr Franz nun versuchte die Situation zu verbessern, desto stärker wurde der Widerstand seiner Mannschaft. Dies wiederum führte dazu dass das Ziel noch weiter in die Ferne gerückt ist. Logisch, dass dies sein Mitarbeiter bemerkt hat und zu seinen Gunsten ausgenutzt hat. Da Franz unbedingt den Erfolg haben wollte fing er an sich selber Druck zu machen, konnte sich nicht mehr abgrenzen und alles sachlich betrachten und hat schlussendlich diesen Druck seinen Mitarbeitern weitergegeben. Diese Situation hat soweit geführt, dass er nicht mehr schlafen konnte, den ganzen Tag gezittert hat und er mit blutunterlaufenen Augen herumgelaufen ist. Gesund war das definitiv nicht mehr.

Um einem Burnout vorzubeugen bedarf es also mehrerer Schritte. Zum einen ist es wichtig, sich selber aus diesem Negativstrudel herauszuholen und sich abgrenzen zu können. Zusätzlich aber auch sich die richtigen Verhaltensweisen anzueignen um diese Teufelsspirale zu verlassen. Nicht zuletzt muss der Körper wieder zur Ruhe kommen und sich erholen.


Um frühzeitig einem Burnout vorzubeugen kontaktiere uns. Entweder kannst du in einer 1-1 Hypnosesitzung deinem Kern auf den Grund gehen oder an unserem Präventionsprogramm teilnehemen.

Wie enstehen Blockaden / Verhaltensweisen