Mindventure
« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Wie ein Nervenzusammenbruch durch Hypnose geheilt wird

Streng genommen ist der im Volksmund gebräuchliche Ausdruck Nervenzusammenbruch äußerst ungenau. Denn bei einem Nervenzusammenbruch handelt es sich schlicht und ergreifend um einen extremen psychischen Ausnahmezustand, der oft nach einem traumatischen Erlebnis wie dem Todesfall einer nahestehenden Person oder einem Unfall, den der Betroffene vielleicht nur knapp überlebt hat, auftritt. Aber auch der wachsende Leistungsdruck im Berufsleben kann zu einem Nervenzusammenbruch führen – vor allem, wenn noch andere Stressfaktoren wie Belastungen in der Familie oder Probleme mit Kollegen und Vorgesetzten hinzu kommen. In der Hypnoseausbildung lernen die angehenden Therapeuten, wie sie ihren Klienten aus diesem Ausnahmezustand heraus und zurück zu einem normalen Leben helfen können.

Wie äußert sich ein Nervenzusammenbruch?

Teil der Hypnose Ausbildung ist es auch, die typischen Symptome für einen Nervenzusammenbruch zu deuten. Dies ist insofern wichtig, als sich diese oftmals mit den Symptomen anderer psychischer Beschwerden oder sogar organischer Erkrankungen überschneiden. Deshalb lernen die angehenden Therapeuten auch, wie sie das Vorgespräch führen müssen, um sich eingehend über die Situation und den psychischen Zustand der Klienten zu informieren.

Zu den typischen Symptomen für einen Nervenzusammenbruch gehören Weinkrämpfe und Zittern – letzteres könnte unter Umständen auch ein Hinweis auf eine organische Erkrankung des Nervensystems wie etwa Parkinson sein. Darüber hinaus kann ein Nervenzusammenbruch auch von Reaktionen des vegetativen Nervensystems wie Übelkeit, Schwitzen, starkem Herzklopfen oder sogar Herzrasen begleitet werden. Zu den weiteren Symptomen gehören Kopfschmerzen, innere Unruhe und Nervosität.

Oftmals fühlen sich die Betroffenen, die einen Nervenzusammenbruch erleiden, auch kraftlos und niedergeschlagen, unter Umständen treten sogar depressive Verstimmungen auf. Ferner fühlen sie sich vielfach leer und hilflos den äußeren Umständen ausgeliefert. Auch die zeitliche Dauer eines Nervenzusammenbruchs ist von Fall zu Fall höchst unterschiedlich. Es kann bereits nach wenigen Stunden überstanden sein, aber auch Tage oder sogar mehrere Wochen andauern. Insbesondere nach schweren psychischen Belastungen sind in diesem Fall die Grenzen zwischen einem Nervenzusammenbruch und einer posttraumatischen Belastungsstörung fließend.

Wie helfen die Therapeuten den Betroffenen?

In der Hypnose Ausbildung wird den angehenden Therapeuten vermittelt, wie sie ihren Klienten bei einem Nervenzusammenbruch mit unterschiedlichen therapeutischen Möglichkeiten zu helfen. Zunächst einmal geht es darum, dass sich die Betroffenen zunächst einmal bewusst machen, welche Situationen sie belasten, wofür sie oftmals die Hilfe einer außenstehenden und neutralen Person brauchen. Der Therapeut hilft ihnen dabei, einen anderen Umgang mit der jeweiligen Situation zu finden und erarbeitet gemeinsam mit seinem Klienten eine individuelle Lösungsstrategie. Im Hypnoseteil der Sitzung setzt der Therapeut schließlich im Unterbewusstsein, die entsprechenden Anker, welche diesen Umgang mit den Situationen vertiefen, sodass der Klient zurück zu einem glücklichen und erfüllten Leben findet.