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« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Was ist der Unterschied zwischen Psychotherapie und Hypnose?

Immer mehr Menschen mit seelischen Problemen, entscheiden sich dafür, die Hilfe eines Hypnosetherapeuten in Anspruch zu nehmen. Der Grund: Diese Therapieform gilt als äußerst effektiv und verspricht in den weitaus meisten Fällen einen nachhaltigen Erfolg. Selbst Menschen, bei welchen die Methoden der schulmedizinischen Therapie versagen, berichten von Behandlungserfolgen durch die Hypnosetherapie. Hier arbeiten die Therapeuten zwar sehr wohl mit Werkzeugen aus der klassischen Psychotherapie, gehen mit ihrer Arbeit im Unterbewusstsein des Klienten noch einen Schritt weiter. Aus diesem Grund lernen sie im Rahmen ihrer Hypnose Ausbildung auch die wichtigen Grundlagen der Psychotherapie und erfahren dabei, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es bei den unterschiedlichen Herangehensweisen gibt.

Psychotherapie – was ist das?

In der Hypnose Ausbildung erfahren die künftigen Therapeuten, dass der Begriff Psychotherapie nichts weiter bedeutet als die Behandlung und im Idealfall die Heilung von psychischen Störungen. Hierfür gibt es verschiedene Herangehensweisen wie beispielsweise die Gesprächstherapie, oder die kognitive Verhaltenstherapie. Charakteristisch für diese Methoden ist, dass die Therapeuten hier gemeinsam mit dem Klienten daran arbeiten, die alten Verhaltensmuster zu durchbrechen und durch neue zu ersetzen. Beispielsweise greift ein Mensch mit einem Suchtproblem gern zur Flasche oder zur Zigarette, während Vermeidungsverhalten charakteristisch für Menschen mit einer Angstproblematik ist. Erstere wollen sich durch die Suchtmittel beruhigen, letztere vermeiden nach Möglichkeit jede Gelegenheit, bei der sie mit der angstauslösenden Situation konfrontiert werden könnten.

Bei diesen Ansätzen wird also in erster Linie an den Folgen des eigentlichen Problems gearbeitet. Etwas weiter gehen tiefenpsychologische Ansätze. Hier versucht der Therapeut, im Gespräch mit dem Klienten herauszufinden, was der Grund für dessen Probleme ist. All diesen Verfahren ist jedoch gemein, dass die aktive Mitarbeit des Klienten voll und ganz erforderlich ist und dieser aktiv Verhaltensmuster, die sich tief eingeschliffen haben, ersetzen muss.

Das ist Hypnose und Hypnosetherapie

Hypnose ist eine hypnotische Trance, also ein Wachzustand, in welchem sich der Hypnotisierte in einem Zustand tiefer Entspannung befindet. Seine Aufmerksamkeit ist eingeschränkt und nur auf wenige Inhalte hin ausgerichtet. In der Hypnosetherapie ist dies die Stimme des Therapeuten.

Während ihrer Hypnose Ausbildung lernen die angehenden Therapeuten, wie sie ihre Klienten ganz gezielt in diesen Zustand versetzen und auch durch unterschiedliche Trancetiefen lenken können. Denn nun sprechen sie direkt mit dem Unterbewusstsein des Klienten und können hier negative Emotionen und Erfahrungen positiv besetzen, sodass der Klient letztlich seine unerwünschten Verhaltensmuster ablegt und durch neue ersetzt. Beispielsweise können die Therapeuten Menschen mit einer Spinnenphobie ihren Klienten vermitteln, dass die Achtbeiner ganz niedliche Tierchen sind und ihnen die Angst nehmen. Oder Menschen mit einem Alkoholproblem machen in Auslöser-Situationen e eine Runde um den Block, statt zum Glas zu greifen.