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« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Trauma hinterlässt Spuren im Erbgut – wieder lösbar mit Hypnose

Als Traumata werden tiefe seelische Verletzungen bezeichnet, welche für die Betroffenen äußerst belastend sind. Ausgelöst werden kann ein Trauma durch eine Vielzahl von Faktoren wie beispielsweise Kriege, Vergewaltigungen, Unfälle, Terroranschläge oder Geiselnahmen. Das wohl bekannteste Beispiel für ein auslösendes Ereignis dürfte in der westlichen Welt wohl 09/11 sein: Für viele der Überlebenden war dieses Ereignis so einschneidend, dass sie noch Jahre später darunter litten. Beispielsweise, indem sie Panikattacken verspüren, wenn sie nur ein Flugzeug sehen. Der Grund: Ereignisse wie diese setzen die Opfer enorm unter Stress und sie fühlen sich hilflos und ausgeliefert. So manchen Betroffenen gelingt es, das Trauma selbst zu überwinden, doch andere leiden noch Jahre später darunter. In der Hypnose Ausbildung lernen die angehenden Therapeuten deshalb, wie sich Traumata wieder lösen lassen.

Wie werden die Betroffenen behandelt?

Grundsätzlich lässt sich die Hypnose in alle Phasen der klassischen Traumabehandlung einbinden. Es ist aber sehr wohl auch möglich, Traumata ausschließlich mittels der Hypnosetherapie zu behandeln, was die Therapeuten in der Hypnose Ausbildung lernen. Dabei gehen sie in der Praxis folgendermaßen vor:

Der erste Schritt besteht darin, die Ressourcen, welche die Betroffenen in sich haben, und ihre persönlichen Fähigkeiten zu stärken. Der Grund: Sie sollen zunächst einmal trotz ihrer traumatischen Erfahrungen im Alltag wieder besser zurecht kommen. In der Hypnose Ausbildung lernen die Therapeuten natürlich auch, den Betroffenen im nächsten Schritt bei der Verarbeitung des Traumas zu helfen. Unter Umständen haben die traumatisierten Menschen beispielsweise Details rund um das traumatisierende Ereignis verdrängt und können sich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern. Diese Erinnerungslücken können mitunter eine enorme Belastung darstellen, weshalb sie geschlossen werden sollten. Im letzten Schritt schließlich vermittelt der Therapeut seinem Klienten die Fähigkeit, wieder positiv in die Zukunft blicken zu können.

Was ist bei der Traumatherapie wichtig?

Damit sich das Trauma erfolgreich lösen lässt, muss der Therapeut auch auf die ganz spezielle Dynamik eines Traumas eingehen. Denn ein traumatisches Ereignis bombardiert den Betroffenen regelrecht mit Sinneseindrücken, welche dieser als extrem unangenehm empfindet. Mit der Verarbeitung dieser Eindrücke ist das Gehirn jedoch so sehr überfordert, dass es sogar zu teilweisen Blockaden kommen kann, was die Informationsverarbeitung angeht.

Dem lässt sich durch Hypnose entgegen wirken, weil sich der Organismus des Klienten während der Hypnose in einem Zustand der totalen Entspannung befindet. Genau dadurch wird er von einer Reizüberflutung abgeschirmt. Das Gehirn ist nun also leichter in der Lage dazu, die Geschehnisse, welche zum Trauma geführt haben, nachträglich zu sortieren. Dadurch, dass die Traumatisierten nun die Geschehnisse auch verstehen können, befreien sie sich von den Schatten ihrer Vergangenheit.