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« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Todesängste

Das Gefühl der Angst ist an sich nichts Schlechtes, weil sie den Menschen davor bewahrt, sich in eine gefährliche Situation zu begeben, die seine Gesundheit oder gar sein Leben gefährden könnte. Eine der stärksten Ängste überhaupt ist die Todesangst, die sich bei so manchen Betroffenen in Form einer Angststörung krankhaft äußert. Ein wichtiges Thema ist in der Hypnoseausbildung deshalb auch die entsprechende Behandlung.

Welche Ursachen hat die Todesangst?

Todesangst kann im Grunde jeden Menschen treffen. Sehr häufig tritt sie bei Betroffenen auf, die an einer unheilbaren Krankheit leiden oder den nahenden Tod förmlich spüren. Aber auch gesunde Menschen können unter Todesangst leiden, wenn sie im Lauf ihres Lebens in Situationen geraten sind, in welchen sie nur knapp mit dem Leben davongekommen sind. Das lässt sich beispielsweise bei den Überlebenden von Flugzeug- oder sonstigen Katastrophen feststellen. Geraten sie im Lauf ihres Lebens wieder in eine ähnliche Situation, werden sie von der Angst vor dem Sterben regelrecht beherrscht.

Oft reichen aber schon scheinbare Kleinigkeiten aus, um die Angst vor dem Tod krankhaft werden zu lassen. Beispielsweise ein Beinahe-Verkehrsunfall, bei welchem die Betroffenen mit ein wenig Pech fast gestorben wären. In der Hypnose Ausbildung lernen die angehenden Therapeuten, wie sie diese auslösenden Faktoren aufdecken und die damit verbundenen negativen Emotionen in positive verwandeln.

Wie entwickelt sich die Todesangst

Angesprochen wird in der Hypnose Ausbildung natürlich auch, wie sich die krankhafte Todesangst entwickelt. Denn wie jede Angststörung oder Phobie läuft dies in den meisten Fällen nach dem selben Muster ab: Zunächst einmal leiden die Betroffenen unter innerer Unruhe, die mit schnellen Stimmungsschwankungen und Konzentrationsproblemen verbunden ist.

Schließlich steigen Angstgedanken auf, in welche sich die Betroffenen nicht selten hinein steigern und die Angstgefühle noch verstärken. Das wiederum hat zwangsläufig auch körperliche Symptome wie Hitzewallungen, eine rasch ansteigende Pulsfrequenz oder Schweißausbrüche zur Folge. Weil sich diese und andere Symptome binnen kürzester Zeit immer weiter verstärken, bricht schließlich Panik aus.

Die Folge: Die Betroffenen versuchen, aus ihrer misslichen Situation zu flüchten und einen sicheren Ort zu finden. Sie hoffen, dadurch zu erreichen, dass sich die Symptome wieder abschwächen. Schließlich versuchen die Betroffenen, jegliche Situation, in welcher die Angst entstehen kann, zu vermeiden. Dadurch schränken sie sich in ihrer Lebensqualität jedoch erheblich ein. Und auch ihr engstes Umfeld leidet unter diesen Einschränkungen, weil die Betroffenen in möglichen angstauslösenden Situationen nicht allein gelassen werden möchten und dies auch einfordern. Dieses Vermeidungsverhalten hat aber genau den gegenteiligen Effekt: Die krankhaften Angstzustände verstärken sich, bis daraus eine chronische Erkrankung wird.