Mindventure
« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Soziale Phobie

Bei der sozialen Phobie handelt es sich um eine Angststörung. Charakteristisch für diese Art von Angststörung ist, dass die Betroffenen unangemessen starke Ängste davor haben, dass sie in sozialen Situationen im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen und sich blamieren. Und diese Ängste sind sehr viel weiter verbreitet, als viele denken. Denn Schätzungen zufolge leiden bis zu zehn Prozent der Bevölkerung an einer sozialen Phobie.

Wie entsteht eine soziale Phobie?

Eine soziale Phobie kann auf verschiedene Ursachen zurückgehen. Leidet beispielsweise ein Elternteil an einer sozialen Phobie, erlernt das Kind die entsprechenden Verhaltensweisen nicht selten von klein auf. Oft geht sie aber auch darauf zurück, dass die Betroffenen als Kinder sozial isoliert waren, Bezugspersonen überkritisch waren oder sie von einem negativen Selbstbild geprägt wurden. Ihren Anfang nimmt eine soziale Phobie vielfach in der Pubertät. Denn in diesem Entwicklungsabschnitt sind die jungen Menschen ohnehin äußerst unsicher, was ihre eigene Persönlichkeit und ihre Beziehung zu anderen Menschen angeht.

Wann tritt die soziale Phobie auf?

Eine soziale Phobie kann sich in den verschiedensten Gesichtern zeigen: Sie kann sowohl generell, also als Angst vor allen sozialen Situationen, als auch punktuell auftreten. Dies äußert sich etwa dadurch, dass die Betroffenen Angst davor haben, in der Öffentlichkeit zu essen oder zu trinken. Aber auch Angst vor öffentlichen Auftritten oder Sprechen in der Öffentlichkeit werden der sozialen Phobie zugerechnet. Diese Krankheit sollte zu einem möglichst frühen Zeitpunkt behandelt werden. Ansonsten nimmt sie nämlich einen chronischen Verlauf und die Betroffenen meiden zunehmend die entsprechenden Situationen, bis sie sich irgendwann sogar komplett von der Außenwelt zurückziehen.

Hilfe durch Hypnosetherapie

In der Hypnose Ausbildung lernen die angehenden Therapeuten, wie sie den Betroffenen schnell und effizient helfen können. Dass diese schnelle Hilfe möglich ist, liegt daran, dass die soziale Phobie vom Prinzip her genauso entsteht, wie alle anderen spezifischen Phobien auch; Auf unbewusster Ebene wurde zwischen einer Situation oder einem Gedanken und einem negativen Gefühl eine Kopplung erzeugt.

Diese Kopplung hatte eine Konditionierung zur Folge, auf welcher die Angstreaktion basiert. In der Hypnose Ausbildung lernen die angehenden Therapeuten deshalb, wie sie eine Entkoppelung durchführen, sodass sie eine gegenteilige Konditionierung erreichen können. Am einfachsten lässt sich diese Entkoppelung erreichen, wenn die Betroffenen in einem Zustand der Trance sind, in welchem sie sich in einem absolut tiefenentspannten Zustand befinden. In der Hypnose Ausbildung lernen die angehenden Therapeuten deshalb auch, wie sie ihre Klienten in einen derartigen Trancezustand versetzen können, sodass sie einen direkten Zugriff auf das Unterbewusstsein ihrer Klienten haben.