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« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

So hilft Hypnose bei Schlafstörungen

Da bis zu 35 Prozent der Bevölkerung unter Schlafstörungen leiden, ist die entsprechende Behandlung ein wichtiges Thema in der Hypnose Ausbildung. Für eine erfolgreiche Therapie ist es jedoch zunächst einmal wichtig, zu wissen, ob die Schlafstörung organisch oder psychisch bedingt ist. Letztere lassen sich nach einer erfolgreichen Hypnosetherapie hervorragend behandeln.

Die unterschiedlichen Formen psychisch bedingter Schlafstörungen

In der Fachwelt wird bei psychisch bedingten Schlafstörungen zwischen „Parasomnien“ und „Dyssomnien“ unterschieden. Ersterer Begriff umfasst abnorme Episoden, die während des Schlafes auftreten können. Dazu gehören beispielsweise Alpträume oder das Phänomen des Schlafwandelns. Als Dyssomnien hingegen werden Schlafstörungen wie Durchschlafstörungen, Einschlafstörungen, Früherwachen, ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus oder ein übermäßiges Schlafbedürfnis bezeichnet. Diese haben überwiegend emotionale Ursachen.

Schlafstörungen: Wo liegt das Problem?

Die angehenden Therapeuten lernen in der Hypnosetherapie Ausbildung auch zu unterscheiden, welches Problem der Schlafstörung eigentlich zu Grunde liegt. Denn eine Schlafstörung kann sowohl die Ursache als auch eine Begleit- oder Folgeerscheinung von anderen körperlichen oder psychischen Problemen sein. Denn nahezu jeder Mensch, der an einer Depression erkrankt ist, leidet zugleich auch unter einer Schlafstörung, die oftmals sogar als erstes Symptom einer depressiven Störung auftritt. Wichtig ist es also, zunächst einmal abzuklären, ob eine andere Problematik dahintersteckt oder die Schlafstörung ein eigenständiges Problem darstellt.

So kann den Betroffenen mittels Hypnose geholfen werden

Die Therapeuten lernen in der Hypnose Ausbildung, wie sie die Symptome der Betroffenen relativ rasch lindern oder die Schlafstörung sogar ganz ausheilen können. Ein dauerhafter Erfolg lässt sich durch die Kombination aus der Tiefenentspannung, welche die Betroffenen im Trancezustand verspüren, der Neuordnung des Unterbewusstseins und effektiver Suggestionen durch den Therapeuten erreichen. Besonders effektiv hat sich die Hypnose bei der Behandlung von Alpträumen, Durchschlaf- und Einschlafstörungen erwiesen.

Die Heilung von Schlafstörungen ist durch verschiedene Techniken, welche die Therapeuten in der Hypnose Ausbildung erlernen möglich. Erfolgreiche Ansätze sind die systemische Hypnotherapie, die Hypnoanalyse und energetische Ansätze. Darüber hinaus kann der Therapeut dem Klienten dabei helfen, seine eigenen Ressourcen zu stärken und dem Klienten verschiedene Methoden der Selbsthypnose vermitteln.

Ein merklicher Erfolg lässt sich bei der Behandlung von Schlafstörungen durch Hypnose dabei schon nach wenigen intensiven Sitzungen feststellen. In aller Regel brauchen die Betroffenen nicht mehr als fünf Sitzungen, bis die Schlafstörungen behoben sind. Mehr Sitzungen sind allenfalls erforderlich, wenn weitere Probleme mitbehandelt werden müssen, beispielsweise Depressionen oder Angststörungen, die ebenfalls oft mit Schlafstörungen einher gehen. In diesem Fall versuchen die Betroffenen, problembehaftete Themen unterbewusst während des Schlafes zu lösen, was Schlafstörungen zur Folge haben kann. In diesem Fall hilft der Therapeut dem Klienten bei der Entwicklung anderer Problemlösungsstrategien.