Mindventure
« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Rückführungen in frühere Leben

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Gibt es eine unsterbliche Seele? Gibt es das Prinzip der Wiedergeburt? Für gläubige Menschen und Esoteriker sind diese Fragen von existenzieller Bedeutung. Doch Psychotherapeuten beschäftigen sich damit, nämlich in Form der sogenannten Reinkarnationstherapie. Aus diesem Grund sind Reinkarnationen in frühere Leben auch ein Element in der Hypnose Ausbildung.

Der Grund: Hat der Mensch tatsächlich vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten schon einmal gelebt, haben sich Erinnerungen und Ereignisse an dieses Leben in seinem Unterbewusstsein eingeprägt. An diese Ereignisse kann sich der Betroffene nicht bewusst erinnern, dennoch können sie sehr wohl die Wurzel für ein Problem sein, welches ihn im Heute quält. In der Hypnose Ausbildung lernen die Teilnehmer, wie sie ihre Klienten zu jenen Ereignissen zurückführen können. Anschließend ist es ihnen möglich, sich bewusst damit auseinander zu setzen und mit Hilfe ihres Therapeuten eine Lösung zu entwickeln. Dabei spielt es in der Reinkarnationstherapie übrigens keine Rolle, ob es sich um ein echtes oder ein unechtes Leben in der Vergangenheit haben. Denn der Reinkarnationstherapeut betrachtet diese früheren Leben als Projektionsfläche, aus der sie gemeinsam mit dem Betroffenen eine Lösung erarbeiten.

Warum eine Rückführung machen?

Angesprochen werden in der Hypnose Ausbildung natürlich auch die Gründe, die für eine Rückführung sprechen. Beispielsweise, wenn Menschen das Gefühl haben, Zeit ihres Lebens immer wieder mit der selben Art von Problemen konfrontiert zu sein. In diesem Fall spricht man auch von einer karmischen – oder schicksalhaften – Verstrickung. Sie entscheiden sich für eine Rückführung, wenn sie den Grund dafür herausfinden wollen, damit sie diese Verstrickung auflösen können.

Aber auch psychische Probleme können ein Grund für eine Rückführung sein. Beispielsweise bei Menschen, die unter Angstzuständen oder Phobien leiden, für die sich auch in frühester Kindheit keine auslösende Situation finden lässt. Im Rahmen der Hypnose Ausbildung lernen die angehenden Therapeuten, wie sie diese Ängste unter Umständen schon während der Rückführung auflösen können.

Wie läuft die Rückführung in ein früheres Leben ab?

Eingangs führt der Therapeut mit seinem Klienten ein Vorgespräch. Hierbei werden wichtige Fragen geklärt und der Klient erläutert, was er sich von der Sitzung verspricht. Anschließend versetzt der Hypnotiseur den Klienten in einen Trancezustand. Um ihn in ein früheres Leben zurückzuführen, wendet er eine spezielle Technik an, die in der Hypnose Ausbildung vermittelt wird. Der weitere Verlauf lässt sich jedoch nur zu einem gewissen Grad steuern. Denn der Klient kann sowohl in eines als auch in mehrere frühere Leben zurückversetzt werden. Und auch die Wahrnehmung ist von Fall zu Fall unterschiedlich: Während ein betroffener eine Art Kinofilm sieht, durchlebt ein anderer die Szenarien vielleicht noch einmal. Zum Abschluss der Rückführung führt der Hypnotiseur den Klienten sanft in die Gegenwart zurück.