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« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Meditation – ein Wundermittel gegen Stress? Wenn Stress krank macht

Viele Menschen haben das Gefühl, ihr Alltag und ihr Leben werden immer hektischer, weil sie von Termin zu Termin und von Verpflichtung zu Verpflichtung hetzen. Nicht selten besteht das Frühstück für sie aus einer schnellen Tasse Kaffee, bevor sie sich auch schon in den ganz alltäglichen Wahnsinn stürzen. Und nachts gehen sie mit dem Gedanken daran ins Bett, was sie morgen wohl erwarten wird. Sie stehen also permanent unter Stress, der sie auf Dauer sogar ernsthaft krank machen kann. Aus diesem Grund wird in der Hypnose Ausbildung auch angesprochen, wie die angehenden Therapeuten ihren Klienten dabei helfen können, den Stress zumindest ein Stück weit aus ihrem Alltag zu verbannen.

Wenn Stress krank macht

Wie eine Studie der Techniker Krankenkasse ergab, fühlen sich in Deutschland zwei Drittel der Menschen manchmal oder sogar häufig unter Stress, was mit entsprechenden Reaktionen des Körpers verbunden ist. Denn in den vergangenen Jahrtausenden machte Stress für das Überleben des Menschen durchaus Sinn, weil Stress den Menschen in Gefahrensituationen auf Kampf oder Flucht vorbereitet. Der Körper schüttet die drei Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin aus, Puls und Blutdruck steigen, die Atmung beschleunigt sich und die Muskeln werden angespannt, sodass der Mensch besser und schneller reagieren kann. Steht der Mensch ständig unter Stress, werden die Stresshormone nicht abgebaut und der Organismus leidet darunter.

Mentale Entspannungstechniken zum Stressabbau

Ein wichtiges Thema in der Hypnose Ausbildung sind deshalb auch mentale Übungen, welche die angehenden Therapeuten später mit ihren Klienten durchführen können. Beispielsweise lernen die angehenden Therapeuten in der Hypnose Ausbildung, wie sie mit dem Klienten eine geführte Meditation durchführen. Denn insbesondere diese uralte Entspannungstechnik hat sich als äußerst effektiv erwiesen.

Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass die Meditation in zahlreichen Kulturkreisen und Religionen eine zentrale Rolle einnimmt Eine lange Tradition hat die Meditation etwa im Buddhismus und im Hinduismus, wo diese Entspannungstechnik seit Jahrtausenden praktiziert wird und als höchste Form der Erleuchtung gilt.

Nicht zuletzt aufgrund dieser langen Tradition haben sich im Lauf der Zeit auch eine Vielzahl von Meditationstechniken entwickelt. Grob unterscheiden lassen diese sich in die passive und in die aktive Meditation. Der Unterschied zwischen beiden Formen besteht darin, dass in der aktiven Meditation auch verschiedene Bewegungen integriert werden. Am bekanntesten dürfte wohl Yoga sein. Diese Technik wurde in Indien entwickelt und erfreut sich mittlerweile auch in der westlichen Welt größter Beliebtheit. Sehr gern praktiziert wird auch das Autogene Training, einer leichten Form von Selbsthypnose.