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« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Mantras – ein Heilmittel in der Hypnosetherapie

Schon die alten Inder hatten die positiven Effekte von Mantras auf den menschlichen Geist entdeckt. Aus diesem Grund spielen Mantras in der hinduistischen, aber auch in der buddhistischen Religion seit jeher eine äußerst wichtige Rolle. Aber auch in der modernen Hypnosetherapie werden Mantras genutzt, um psychische Probleme und Beschwerden zu behandeln. Deshalb wird im Rahmen der Hypnose Ausbildung auch vermittelt, wie die Mantras im Bewusstsein der Klienten so verankert werden, dass sie die gewünschten, positiven Effekte erzielen.

Was sind Mantras?

Der Begriff Mantra stammt aus dem indischen Sanskrit und bezeichnet eine heilige Silbe, ein Wort oder einen Vers. Betrachtet werden die Mantras als Klangkörper von spirituellen Kräften, die sich dadurch manifestieren, dass sie wiederholt rezitiert werden. Dabei kann das Rezitieren in Gedanken, aber auch wörtlich oder in Schriftform erfolgen. Üblich ist das Rezitieren verschiedener Mantras heute nicht nur im Hinduismus und Buddhismus, sondern auch bei Gebeten, während einer Meditation und beim Yoga.

Mantras und Hypnose

Dass Mantras sehr wohl aber auch eine wichtige Hilfe sein können, um psychische Probleme zu überwinden, erfahren die angehenden Therapeuten während der Hypnose Ausbildung. Beispielsweise ist das Rezitieren von Mantras eine äußerst effektive Methode, um Ängste zu überwinden, ganz gleich, um welche Art von Ängsten es sich dabei handeln.

Bei diesen Mantras handelt es sich um sogenannte Kraft- oder Schutzmantras. Sie helfen den Betroffenen dabei, ihre Angst zu transformieren und den Glauben an sich selbst und ihre Fähigkeiten zu stärken.

In der Hypnose Ausbildung lernen die angehenden Therapeuten selbstverständlich auch, ihren Klienten zu vermitteln, wie und wann sie die Mantras einsetzen sollten. So entfaltet beispielsweise das Mantra gegen Angst die größte Wirksamkeit, wenn es eine Woche lang drei Minuten oder länger rezitiert wird. Später sollten die Klienten das Mantra dann jedes mal, wenn sie das Aufkeimen von Angstgefühlen verspüren, mindestens dreimal wiederholen. Dann spüren sie ganz schnell, wie sich das Gefühl von Angst in Mut und Energie sowie in ein tiefes Vertrauen sich selbst gegenüber umwandelt.

Selbstverständlich funktionieren die Mantras aber auch bei anderen psychischen Problemen, wobei natürlich unterschiedliche Mantras rezitiert werden müssen. Das Geheimnis des Erfolgs von Mantras ist schließlich auch ganz einfach zu erklären: Durch die Rezitationen werden die Selbstheilungskräfte von Körper und Geist angeregt und aktiviert. Der Therapeut gibt seinem Klienten damit also in gewisser Weise eine Anleitung für die Hilfe zur Selbsthilfe, sodass sich die Betroffenen selbst mit einem nur geringen Aufwand aus den jeweiligen Problemsituationen befreien können.