Mindventure
« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Haben meine Gedanken Einfluss auf mich?

Dies ist eine Frage welche mir oft gestellt wird. Ja, das haben sie! 
Fangen wir mal ganz einfach an. Wenn du dich an eine Situation zurückerinnerst in der du so richtig glücklich warst, es dir gut ging und du voller Lebensfreude warst - wie macht sich das bei dir bemerkbar? Wenn du nun an eine Erfahrung denkst in der es dir nicht so wirklich gut ging, du ausgelaugt warst, vielleicht ein wenig bedrückt - wie fühlt sich das an? 

Wie du merkst, reagiert dein Körper automatisch auf diese Situationen. Sprich wenn du positive Gedanken hast fühlst du dich leicht, euphorisch, könntest Bäume ausreissen und bist voller Tatendrang. Wenn du hingegen schlecht gelaunt bist - mit dem falschen Fuss aufgestanden bist oder dich etwas bedrückt, schwindet der Tatendrang automatisch und du fühlst dich träge, müde oder wie auch immer sich das bei dir auswirkt. 

Als kleine Übung kannst du folgendes tun: Laufe 15 Minuten irgendwo herum und denke negativ. Alles was um dich herum ist, bewertest du als schlecht, nicht genügend und anstrengend. Steigere dich richtig in dieses Gefühl hinein. Setze dich danach hin und notiere wie es dir geht, was du bemerkt hast. Danach machst du das selbe nochmals jedoch denkst du dieses Mal positiv. Erfreue dich an allem was du siehst, überlege wie gut es dir doch geht und wie toll alles um dich herum ist. Danach sitzt du ebenfalls wieder hin und notierst wie es dir ergangen ist. Du wirst feststellen dass du ein komplett anderes Körpergefühl hast und es direkte Auswirkungen auf dich hat. 

Du bist was du denkst - dieser Spruch kommt nicht von ungefähr. Alles was du denkst, dir vorstellst oder sich tief in deinem Unterbewusstsein vergraben hat beeinflusst deinen Körper. Falls du Skirennen schaust im Fernsehen dann ist dir bestimmt schon aufgefallen, dass die Rennfahrer bevor Sie an den Start gehen nochmals in sich kehren, die Augen oft geschlossen haben und in Gedanken die Piste hinunter fahren. Warum machen die das? Es ist relativ simpel: Dank der Visualisierung die sie machen, Meter für Meter bereits in Gedanken die Piste hinunter fahren reagieren Ihre Muskeln bereits so wie wenn sie effektiv die Piste herunterfahren. Klar, dass dies Mikrobewegungen sind, jedoch werden diese bei mehrmaliger Wiederholungen anfangen sich diese Bewegungen abzuspeichern (auch Muskelgedächtnis genannt) und können somit wenn es dann um die Wurst geht genau so reagieren wie es sein soll.