Mindventure
« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Lassen sich Angststörungen mit Hypnose therapieren?

Weil die verschiedenen Formen von Angststörungen, also Phobien, Angst und Panik, zählen zu den häufigsten Störungen, weshalb sie auch ein wichtiges Thema in der medizinischen Hypnose und somit in der Hypnose Ausbildung sind. So erfahren die angehenden Therapeuten in der Hypnose Ausbildung, dass sich die Angst-Symptome sehr gut mit Hilfe von Hypnose behandeln lassen, weil

Angst-Patienten sehr gut auf die entsprechenden Therapiemethoden ansprechen. Und das hat auch einen guten Grund, denn Angst-Reaktionen aktivieren typische hypnotische Phänomene. Beispielsweise erleben die Betroffenen ihre Symptome als nicht bewusst steuerbar. Die wichtigen Charakteristika von hypnotischen Reaktionen sind also erfüllt, weshalb Angst-Reaktionen auch als negative Hypnose betrachtet werden können.

Die Betroffenen erleben ihre Ängste als störend und lästig, bisweilen sogar als quälend. Weil diese Reaktionen an sich angemessen sind, jedoch nicht mehr in die aktuelle Lebenssituation der Betroffenen passen, lernen die angehenden Therapeuten in der Hypnose Ausbildung, wie sie ihren Klienten dabei helfen können, eine individuelle Lösung für ihre Problematik zu finden. Dabei zeichnet sich die Hypnose Therapie dadurch aus, dass sie sich hervorragend mit anderen Verfahren wie beispielsweise der Verhaltenstherapie kombinieren lässt.

Was ist eine Angststörung?

An und für sich ist Angst eine äußerst wichtige Emotion, die in der Vergangenheit das Überleben des Menschen gesichert hat. Denn Angst empfindet ein Mensch in aller Regel nur dann, wenn er in Gefahr ist. Diese Emotion versetzt den Körper binnen Sekundenbruchteilen in höchste Alarmbereitschaft an und mobilisiert alle Kraftreserven, um für die typische Angstreaktion gewappnet zu sein, mit welcher der Mensch auch heute noch reagiert: Nämlich mit Kampf oder Flucht.

Diese an und für sich normale und gesunde Emotion kann aber auch ein übersteigertes, wenn nicht gar exzessives Ausmaß annehmen und zwar selbst, wenn objektiv betrachtet nicht einmal das geringste Anzeichen für eine Gefahr sichtbar ist. Jedoch umschreibt der Begriff Angststörung eine Vielzahl von psychischen Störungen, welche einen Bezug zur Angst haben. Diese lassen sich grob in zwei Hauptkategorien unterteilen, nämlich in unspezifische und diffuse Ängste und Phobien. Charakteristisch für erstere ist, dass diese Ängste zufällig und spontan auftrete und ein auslösendes Objekt oder eine Situation fehlt. Bei Phobien hingegen gibt es ganz konkrete Objekte oder

Situationen, welche die Angst auslösen. Nicht selten gehen Angststörungen mit weiteren Erkrankungen einher. Dazu gehören beispielsweise Depressionen oder Suchterkrankungen. Dabei kann der missbräuchliche Konsum von Suchtmitteln durchaus auch als Versuch der Selbstmedikation betrachtet werden.