Mindventure
« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Programmierungen & Konditionierungen

Das Unterbewusstsein bildet sich bereits vor der Geburt des Menschen und wird geprägt von allen Erfahrungen, die der Mensch insbesondere in jungen Lebensjahren prägt. So kann es durchaus sein, dass eine negative Erfahrung des Embryos oder während der Geburt eine ungünstige Programmierung hinterlässt, die das weitere Leben des Menschen massiv beeinflussen und sogar beeinträchtigen können. Beispielsweise ist es durchaus denkbar, dass ein Mensch eine Angst vor lauten Geräuschen entwickelt oder Probleme damit hat, eine Beziehung zu führen, wenn der Embryo im Mutterleib mitbekommen hat, dass Mutter und Vater oft und lautstark miteinander gestritten haben.In der Hypnose Ausbildung lernen die angehenden Therapeuten, wie sie derartige negative Programmierungen durch positive ersetzen können.

Anzeichen für eine negative Programmierung

Ein wichtiger Aspekt in der Hypnose Ausbildung besteht aber auch darin, dass die künftigen Therapeuten lernen, zu erkennen, wann eine negative Programmierung vorliegen könnte. Hierfür gibt es einige typische Anzeichen, beispielsweise:

- Die Betroffenen fühlen sich rasch gekränkt
- Die Betroffenen leiden unter Schuldgefühlen, wenn sie eine Bitte abschlagen
- Auf Kritik reagieren sie mit körperlichen Symptomen wie Magenschmerzen
- Die Betroffenen reagieren rasch impulsiv
- Die Betroffenen haben nur ein schwach ausgeprägtes Selbstvertrauen
- Die Betroffenen leiden unter Minderwertigkeitsgefühlen
- Die Betroffenen fühlen sich verpflichtet, zu helfen, auch wenn sie selbst am Limit ihrer Ressourcen sind.

All diese und viele weitere Emotionen werden durch das Unterbewusstsein gesteuert, weil diese sich als Programmierung in der Vergangenheit verankert haben. Als Resultat auf diese Programmierung erfolgt eine bestimmte Reaktion der Betroffenen. Nach außen hin wiederum sind jedoch lediglich die Reaktionen ersichtlich, welche oftmals unangenehme Folgen für die Betroffenen haben. Wer etwa impulsiv reagiert, muss sich das nicht selten als Vorwurf anhören. Oder aber die Schuldgefühle werden vom Umfeld ausgenutzt. Ein Thema in der Hypnose Ausbildung lautet also, zunächst einmal, die negativen Programmierungen zu erkennen. Erst im nächsten Schritt können diese durch eine Neuprogrammierung aufgelöst werden.

Wie lässt sich das Unterbewusstsein neu programmieren?

Für die Betroffenen, die unter negativen Programmierungen leiden, ist es in den meisten Fällen schlichtweg unmöglich, das Unterbewusstsein selbst neu zu programmieren. Denn diese Prozesse laufen im Verborgenen ab, ohne dass sie den Betroffenen überhaupt bewusst sind. Die künftigen Therapeuten lernen in der Hypnose Ausbildung also, diese verborgenen Prozesse zunächst einmal ins Bewusstsein zu holen, damit sich die Betroffenen auf eine angemessene Weise damit auseinandersetzen können. Erst dann erfolgt die Neuprogrammierung, wobei verschiedene Mentaltechniken zum Einsatz kommen können. Die Klienten können die therapeutische Arbeit dabei dahingehend unterstützen, dass sie selbst autosuggestiv arbeiten. Die entsprechenden Techniken erlernen sie von ihrem Therapeuten.