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« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Körperliche, psychosomatische und seelische Gesundheit

Dass Körper und Seele eine untrennbare Einheit bilden, wussten schon die alten Griechen. Nicht umsonst spricht der Volksmund auch heute noch von einem gesunden Geist in einem gesunden Körper. Das bedeutet: Psychische Erkrankungen können sehr wohl negative Auswirkungen auf die organische Gesundheit des Menschen haben, was auch Thema in der Hypnose Ausbildung ist.

Das beste Beispiel dafür sind Patienten, die unter Depressionen leiden. Diese klagen oft auch über körperliche Beschwerden wie Schmerzen, für die sich keine organische Ursachen finden lassen. Umgekehrt können aber auch organische Beschwerden ihre Spuren in der Seele hinterlassen. Nicht selten neigen nämlich Menschen, die unter einer schweren Krankheit leiden irgendwann unter Depressionen, welche ihre Lebensqualität noch weiter einschränken.

Bekannter dürften jedoch die Begriffe Schwangerschaftsdepression oder postnatale Depression sein. Diese haben ihre Ursache in den hormonellen Umstellungen im Körper der Frau. Diese Zusammenhänge lernen angehende Therapeuten auch im Rahmen ihrer Hypnose Ausbildung.

Die Rolle der Psychosomatik

Erst seit etwa einem Jahrhundert gibt es die Psychosomatik als eigenständigen Fachbereich in der Medizin. Dieser Begriff beschreibt eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen und von Krankheiten. Das bedeutet, dass psychische Einflüsse auf körperliche Vorgänge betrachtet werden. Ein klassisches Beispiel hierfür sind Angstgefühle.

Leiden Menschen unter Angst, schütten die Nebennieren vermehrt das Stresshormon Adrenalin aus. Das wiederum wirkt sich negativ auf den Magen-Darm-Trakt aus, dass Verdauungsstörungen die Folge sein können, wenn die Angstzustände über einen längeren Zeitraum hinweg bestehen. Aber auch Giftstoffe, die sogenannten Toxine, wirken sich sowohl auf den Körper als auch auf die Psyche aus, was in der Hypnose Ausbildung selbstverständlich angesprochen wird.

Die Entwicklung der Psychosomatik in der Medizin gliedert sich allerdings in zwei Phasen: Etwa bis 1960 standen vor allem tiefenpsychologische Fragen im Vordergrund. Erst ab den 1950er Jahren rückten die Wechselwirkungen zwischen Psyche und Körper ins Zentrum des Interesses. Zu den wichtigsten Vätern der modernen Psychosomatik gehört etwa der US-amerikanische Internist George L. Engel, der das sogenannte Bio-Psycho-Soziale Modell entwickelt hatte. Darin werden die komplexen Interaktionen des Körpers und der Psyche eines Menschen in dessen sozialem Umfeld beschrieben. Daraus wurde schließlich auch ein Stress-Modell entwickelt, durch welches die Bedeutung von Belastungssituationen für den Menschen und dessen Stressreaktionen, die sich psychisch und physisch manifestieren.

Wie entstehen psychosomatische Krankheiten?

Lange Zeit gingen Mediziner davon aus, dass sich traumatische oder konflikthafte Erlebnisse in Gefühlen wie Ärger, Hilflosigkeit und Ängste körperlich manifestieren. In der Schulmedizin wird einerseits tiefenpsychologisch auf Basis der Psychoanalyse und andererseits eher mit einem verhaltensmedizinischen Ansatz gearbeitet. Als äußerst effektiv erweist sich aber auch die Hypnosetherapie, die im Rahmen der Hypnose Ausbildung vermittelt wird. Hier wird zunächst im Gespräch die persönliche Situation und emotionale Lage des Patienten erläutert. Während der anschließenden Hypnose ersetzt der Therapeut die negativen Emotionen durch positive, sodass sich die Situation des Patienten rasch bessern kann.