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« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Epigenetik und dessen Bedeutung für die Hypnose Ausbildung

Bei der sogenannten Epigenetik handelt es sich um ein biologisches Fachgebiet, in welchem die Frage im Vordergrund steht, durch welche Faktoren die Aktivitäten von Genen und somit die Entwicklung der Körperzellen beeinflussen. Änderungen von Genfunktionen, welche auf Rekombinationen oder Mutationen zurückgehen, werden dabei außen vor gelassen. Ein Schwerpunkt der Forschung in diesem Fachbereich liegt dagegen darin, das Entstehen von Stressfaktoren zu erklären, die sich massiv auf die Gesundheit eines Menschen auswirken. Unter diesem Gesichtspunkt spielt die Epigenetik also auch eine wichtige Rolle für die Psyche des Menschen, weshalb dieses Fachgebiet auch ein Thema in der Hypnose Ausbildung ist.

Denn nach dem aktuellen Stand der Forschung in der Epigenetik werden nicht nur körperliche Krankheiten von Generation zu Generation weitergegeben. Auch psychische Probleme wie etwa Traumata können über Generationen an die jeweiligen Nachkommen weitergereicht werden und bei den Betroffenen Krankheitsprozesse auslösen. So können Stressfaktoren, die in der Kindheit in Folge hormoneller Veränderungen entstanden sind, auch die Gene des Menschen verändern.

Mehr als reine Vererbungslehre

Die Epigenetik beschränkt sich allerdings nicht nur auf reine Vererbungsfälle. Zunehmend geht die Forschung nämlich in die Richtung, Veränderungen im Lebenslauf sowie das Entstehen von Krankheiten zu untersuchen. So wurde beispielsweise in einer Langzeitstudie mit 80 Zwillingen festgestellt, dass diese im Alter von drei Jahren noch eine große epigenetische Übereinstimmung aufwiesen. Verbrachten sie Zeit ihres Lebens nur wenig Zeit miteinander oder hatten sie große Unterschiede in ihren persönlichen Krankheitsgeschichten, war das in einem Alter von 50 Jahren nicht mehr der Fall. Daraus zogen die Forscher den Schluss, dass sich die Epigenetik trotz genetischer Identität umso mehr voneinander unterscheidet, je verschiedener die individuellen Lebensläufe der Zwillinge sind. Ein Grund dafür sind die schleichenden Veränderungen innerhalb der Zellen und des Erbgutes bei jeder Zellteilung. Denn diese summieren sich im Lauf eines Menschenlebens immer weiter.

Wie gehen die Therapeuten vor?

In der Hypnosetherapie Ausbildung lernen die angehenden Therapeuten, wie sie in die Psyche ihrer Klienten eindringen können. Dort verändern sie die negativen Überzeugungen und Glaubenssätze, die überwiegend im Unterbewusstsein wirken und zu den einschränkenden Problemen für die Betroffenen führen. Diese negativen Elemente werden unter Hypnose durch positive ersetzt. Letztlich lassen sich die psychischen Probleme durch die Arbeit im Unterbewusstsein also lösen oder die Klienten lernen zumindest, mit den Symptomen ihrer Probleme umzugehen, wodurch sich ihre Lebensqualität deutlich verbessert. Der angehende Therapeut lernt in der Hypnoseausbildung also nicht zuletzt, den Betroffenen dabei zu helfen, wieder zu ihrem Leben zurückzufinden.