Mindventure
« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Ein glückliches Leben führen – geht das?

So manchen Menschen will und will es einfach nicht gelingen, in und mit ihrem Leben glücklich zu sein. Sie haben scheinbar beruflich Erfolg und führen eine glückliche Beziehung. Doch es will ihnen nicht gelingen, mit dem Erreichten zufrieden zu sein und ein glückliches Leben zu führen. Oder sie haben das Gefühl, dass ihnen etwas fehlt zum Glücklichsein. Menschen helfen, glücklich zu sein, ist ein Element in der Mentalcoach Ausbildung. Nicht zuletzt deshalb, weil dies auch zu gravierenden psychischen Problemen führen kann.

Aber lässt es sich wirklich einschätzen, ob und wann ein Mensch glücklich ist und lässt er sich zu diesem Zustand führen? Wissenschaftler sind der Meinung, dass sich anhand von Studien ersehen lässt, wie jemand glücklicher werden kann. Selbstverständlich werden auch diese Ergebnisse aus der psychologischen Forschung in der Mentalcoach Ausbildung angesprochen. Darüber hinaus bekommen die angehenden Coaches in der Mentalcoach Ausbildung Tipps, wie sie ihre Klienten zu einem glücklicheren Leben führen können. Dabei erfahren sie auch verschiedene Varianten, um individuell auf den einzelnen Klienten eingehen zu können.

Warum das Umfeld zu einem glücklichen Leben beiträgt

Zu den Faktoren, die zu einem glücklichen Leben beitragen, ist es enorm wichtig, dass die Betroffenen im Hier und jetzt leben, wie die angehenden Coaches in ihrer Mentalcoach Ausbildung erfahren. Denn es gibt Menschen, die sich gelegentlich wünschen, eine andere Person zu sein, woanders leben möchten oder andere Charaktereigenschaften haben möchten. Doch darauf kommt es ganz sicher nicht an. Damit ein Mensch Zufriedenheit in seinem Leben erreicht, ist es wichtig, dass er das Hier und Jetzt akzeptiert. Das heißt: Die Dinge, die er nicht ändern kann, akzeptiert er und jene Aspekte, die für eine Veränderung wichtig sind, ändert er. Dazu braucht der Betreffende Akzeptanz und Gelassenheit, aber auch Mut zur Veränderung.

Das Hier und Jetzt akzeptieren

Wer vollständig im Moment leben kann, ist zufriedener und akzeptiert auch sich selbst so, wie er ist. Wer der Vergangenheit nachtrauert oder Angst vor der Zukunft hat, hat damit nur ein schlechtes Gefühl. Denn das Leben stellt einen jeden jeden Tag vor neue Anforderungen, weshalb es ebenso gute wie weniger gute Augenblicke gibt, die eine Herausforderung darstellen. Aber beide sind Teil des Lebens. Wer dies akzeptiert, dem fällt es leichter, auf den Ablauf der Dinge zu vertrauen und loszulassen, ohne alles kontrollieren zu wollen.

Es lohnt sich außerdem, den Blick auf das eigene soziale Umfeld zu richten. Wer sich mit Menschen umgibt, die negativ denken, dem dürfte es äußerst scher fallen, selbst optimistisch zu bleiben. Beschränken sich die Gespräche mit den eigenen Freunden im Wesentlichen nur auf gegenseitiges Vorjammern, sehen sich die Betroffenen nicht als bewusster Akteur in ihrem Leben, sondern als hilfloses Opfer. Und das Internet macht es möglich, sich problemlos ein soziales Umfeld mit Gleichgesinnten aus aller Welt zu schaffen. Die alten Brücken müssen deshalb keinesfalls abgebrochen werden. Vielmehr geht es für die Betroffenen darum, sich neue soziale Bezugspunkte mit neuen Ansichten zu suchen und damit auch über den sozialen Tellerrand zu blicken.

 

Die körperliche Verbindung mit dem Selbst 

 

Als unbestritten gilt es inzwischen, dass Sport zufrieden und glücklich macht. Dabei geht es nicht darum, sich völlig auszupowern. Noch Sport zu treiben fällt im stressigen Alltag allerdings nicht unbedingt einfach. Deshalb sollten die Betroffenen eine sportliche Betätigung suchen, die ihnen auch Spaß macht. Beispielsweise ein paar Yoga-Übungen am Wochenende. Wie die angehenden Coaches in ihrer Mentalcoach Ausbildung erfahren, geht es hier in erster Linie darum, dass die Betroffenen eine bewusste Verbindung zu ihrem Körper aufzunehmen und bewusst für ihren Körper zu sorgen.

Das richtige Mindset für mehr Zufriedenheit im Leben

Das richtige Mindset ist ebenfalls ein äußerst wichtiges Thema in der Mentalcoach Ausbildung. So lernen die angehenden Therapeuten, zu hinterfragen, wie die Gedanken ihrer Klienten aussehen, wenn sie auf ihr aktuelles Leben blicken. Beispielsweise flieht so mancher gedanklich aus seinem Leben, indem er emotional exzessiv um jemand anderen kreist oder sich unbestimmte Sorgen macht. Hier wird die Frage untersucht, an welchen alltäglichen Punkten die Betroffenen den Ausstieg aus der Realität wählen, wann sie sich ausblenden und wann sie sich in etwas versteigen. Keinesfalls ist damit gemeint, sich in Gedanken Klarheit über etwas zu verschaffen. Auch Tagträume und Gedankenflucht dürfen durchaus sein. Allerdings dürfen diese Grübeleien und Sorgen nicht verhindern, dass die Betroffenen die Verantwortlichkeiten in ihrem Leben aus den Augen verlieren.

Wie Studien zeigen, ist ein großer Teil der Gedanken eines Menschen von selbstabwertender oder negativer Natur. Der Mensch ist seinen Gedanken aber nicht hilflos ausgeliefert. Mit ein wenig Selbstaufmerksamkeit lassen sich die Gedanken nämlich sehr wohl in eine positive Richtung zu korrigieren. Und das funktioniert umso besser, je öfter dies praktiziert wird. Hilfreich ist es, wenn die Betroffenen die empfundenen Mängel von allem, was sie nicht haben, in Dankbarkeit für alles, was sie haben, umformulieren. So können sie sich fragen, wie sie aus den Schwierigkeiten, auf die sie stoßen, lernen können. Denn sie werden im Lauf ihres Lebens immer wieder einmal Probleme haben. Werden diese Probleme dramatisiert, werden sie auch nicht kleiner, sondern wirken im Gegenteil sogar umso größer. Werden sie sachlich heruntergebrochen und die Betroffenen führen ihr Leben weiter wie gewohnt, haben diese Schwierigkeiten plötzlich keinen so großen Raum mehr und die Betroffenen müssen sich nicht von ihnen bestimmen lassen. Missbehagen ist folglich nur ein vorübergehender Zustand, der auch wieder verschwindet.

Die seelische Widerstandskraft stärken

Ferner lernen die Coaches in ihrer Mentalcoach Ausbildung, wie sie die seelische Widerstandskraft, also die Resilienz ihrer Klienten stärken Denn wer eine größere Widerstandskraft hat, für den stellen die Widrigkeiten des Lebens auch kein so großes Problem dar. So mancher hat von seinen Eltern mitbekommen, wie er gut mit stressigen Situationen umgehen kann. Diese Resilienz lässt sich aber auch erlernen. Denn die Resilienz besteht aus zahlreichen kleinen Bausteinen, die täglich gepflegt werden sollten, damit der Betreffende bestens für Herausforderungen gerüstet ist. Er sollte also nicht nur dann an seiner Resilienz arbeiten, wenn er aktuell vor einer Herausforderung steht, sondern täglich auf die einzelnen Bausteine zugreifen, um sich für Herausforderungen der Zukunft zu rüsten. Dazu gehören unter anderem ein gutes soziales Umfeld, regelmäßiger Sport und ein positiver Umgang mit sich selbst.

Warum der Umgang mit den Gefühlen wichtig ist 

Die angehenden Coaches lernen in ihrer Mentalcoach Ausbildung, dass die emotionale Regulation äußerst wichtig ist, damit jemand mit sich selbst zufrieden sein kann. Denn wer sich stets den eigenen Gefühlen hingibt und diesen bestimmte Verhaltensweisen folgen lässt, fühlt sich über kurz oder lang emotional erschöpft, kann nur noch schlecht Grenzen setzen und nimmt sich selbst negativ wahr. Er erlebt sich gewissermaßen selbst als Spielball seiner Emotionen, was nicht unbedingt die beste Voraussetzung ist, um ein erfülltes Leben zu leben.

Das Regulieren von Gefühlen 

Es gibt Situationen, in welchen jeder Mensch impulsiv reagiert. Und für diese Reaktion reichen oft schon vermeintliche Kleinigkeiten, wenn derjenige gerade unter Stress steht. Oder wenn jemand mit bestimmten Menschen in der Vergangenheit viel Leid erfahren hat, können diese ihn schon mit einem Satz oder einer bestimmten Geste triggern. Auch Ängste können zu emotionalen Eskalationen führen. Meist sind diese Ängste aber auch irrational, weil sie auf Erfahrungen aus der Vergangenheit stehen und in keinerlei Verhältnis zur tatsächlichen Einschätzung des Risikos in der aktuellen Situation stehen.

Die Regulierung von Gefühlen heißt aber nicht, dass diese verdrängt werden sollen. Denn das Wahrnehmen von Gefühlen gehört zu einem erfüllten Dasein. Im nächsten Schritt helfen die Mentalcoaches ihren Klienten nach der Mentalcoach Ausbildung, die Gefühle zu ergründen und sie vorüber ziehen zu lassen wie eine Wolke. In einem weiteren Schritt sollte der Klient darüber nachdenken, welche Verhaltenskonsequenzen er unangenehmen Gefühlen folgen lassen sollte. Er ergründet also, ob seine Ängste unbegründet waren und auf alten Verletzungen beruhen. Oder ob das unangenehme Bauchgefühl bleibt und der Betroffene etwas an seiner Lebenssituation oder am Beziehungsstatus ändern sollte. Im letzten Schritt hilft der Coach seinem Klienten nach der Mentalcoach Ausbildung dann bei der Einschätzung einer Situation, nachdem diese durchgestanden ist. Daraus kann der Betreffende für die Zukunft lernen. Denn viele Situationen lassen sich leichter bewältigen, wenn er mit weniger Emotionalität an sie heran geht.

Sich selbst mit Liebe begegnen

Keinesfalls muss sich jemand für sein Verhalten schämen. Denn jeder Mensch ist zu jedem Zeitpunkt der Mensch, der er aktuell sein kann. Er arbeitet so gut er kann. Und wie jeder andere Mensch, wird auch er Fehler machen. Schließlich wird er aus seinen Fehlern lernen und entwickelt sich weiter. Das hat aber nichts mit seinem Wert als Person zu tun. Besser ist es also, sich zu respektieren und zu lieben.

Immer aufgeschlossen für Neues

Wer für Neues aufgeschlossen ist, ist auch zufriedener mit seinem Leben und führt ein erfüllteres Dasein. Nicht umsonst heißt es, dass Stagnation der geistige Tod ist.

Ziele setzen

Unzufriedenheit entsteht nicht dadurch, dass es nicht gelungen ist, ein gesetztes Ziel zu erreichen. Noch viel unzufriedener sind Menschen, die es erst gar nicht versucht haben, ihre Ziele zu erreichen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass jeder etwas dafür tun sollte, dass seine Träumereien in Erfüllung gehen. Natürlich sollten die Ziele auch realistisch gesetzt werden.

Ein hohes Maß an Zufriedenheit kann es auch bringen, wenn jemand seinen Dienst in eine größere Sache stellt. Also beispielsweise, gemeinnützige Arbeit zu leisten. Denn Menschen sind von Haus aus soziale Wesen, durch die gemeinnützige Arbeit zeigt er nach innen und außen, dass er sich als Teil einer sozialen Gemeinschaft begreift.