Mindventure
« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Bulimie: Wenn das Essen zur Qual wird

Bei der psychischen Erkrankung Bulimie handelt es sich um eine Essstörung. Typisch für Menschen, die unter Bulimie leiden ist, dass sie regelmäßig von Heißhungerattacken befallen werden. Sobald dieser Fressanfall vorüber ist, befürchten sie, dass sie zunehmen, weshalb sie alles erdenkliche unternehmen, um die Kalorien wieder loszuwerden. In aller Regel treiben sie entweder exzessiv Sport, nehmen Abführmittel ein oder erbrechen. Aus diesem Grund wird Bulimie im Volksmund oft auch als Ess-Brechsucht bezeichnet.

Betroffen sind vor allem Frauen. So liegt der Anteil an Bulimie-Kranken bei jungen Frauen schätzungsweise bei bis zu drei Prozent. Besonders gefährdet sind dabei Frauen, die in Berufen arbeiten, in welchen ein geringes Körpergewicht von Vorteil ist. Weil mit der Bulimie nicht selten andere psychische Probleme wie beispielsweise autoaggressives Verhalten oder missbräuchlicher Suchtmittelkonsum, wird diese Essstörung auch in der Hypnose Ausbildung intensiv angesprochen.

Welche Folgen hat das gestörte Essverhalten?

Nicht minder wichtig ist in der Hypnose Ausbildung auch der Aspekt, dass Betroffene, die unter einer ausgeprägten Bulimie leiden, ihrem Körper großen Schaden zufügen. Denn die Mangelernährung beeinträchtigt die Organe des menschlichen Körpers stark in ihrer Funktionsweise und führt langfristig zu verschiedenen organischen Erkrankungen wie etwa Nierenschäden oder einer Herzmuskelschwäche.

Welche Ursachen hat die Bulimie?

Welche Faktoren dafür verantwortlich sind, ist bislang noch nicht restlos geklärt. Zu den Risikofaktoren gehören neben einem mangelnden Selbstwertgefühl unter anderem auch ein überzogener Leistungsanspruch oder ein negatives Selbstbild. Liegen die Gründe dafür, dass ihr Klient eine Bulimie entwickelt hat, in der Psyche begründet, können die Therapeuten nach ihrer Hypnose Ausbildung diesen auf die Spur kommen und das Problem unter Umständen lösen, indem sie gemeinsam mit dem Klienten an den Ursachen arbeiten.

Genau darin besteht nämlich auch das langfristige Ziel bei der schulmedizinischen Behandlung von Bulimie. Das kurzfristige Ziel hingegen besteht darin, das Essverhalten der Betroffenen rasch zu ändern, um die körperliche Gesundheit nicht noch weiter zu gefährden oder diese wiederherzustellen. Die Behandlung ist allerdings nicht unbedingt einfach. Der Grund: Die Betroffenen sind nicht in der Lage dazu, ihr Essverhalten richtig einzuschätzen, weil sie die Störung nicht wahrhaben wollen. Deshalb sehen sie oft auch keine Veranlassung dazu, ihr Essverhalten zu ändern.

Ob eine Behandlung ambulant erfolgen kann oder stationär erfolgen muss, hängt vom Schweregrad der Bulimie ab: Leichtere Fälle können sehr wohl ambulant behandelt werden. In schwereren Fällen ist jedoch ein stationärer Aufenthalt unabdingbar. Denn dort besteht die Möglichkeit, die Ernährung zu kontrollieren. Dadurch wird es den Betroffenen schließlich möglich, zu einem gesunden Essverhalten zurückzufinden.