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« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

Bodyscan als Therapieform

In der modernen, stressigen Welt leiden immer mehr Menschen unter Stress psychischen Problemen oder psychosomatischen Beschwerden. Um diesen entgegen zu wirken, nutzen viele Entspannungstechniken wie Meditationsübungen. Fälschlicherweise wird auch der Bodyscan oft als Entspannungsübung betrachtet, was jedoch weit gefehlt ist. Im Gegenteil handelt es sich hierbei um eine sehr bedeutende Achtsamkeitsübung, weshalb diese auch in der Hypnose Ausbildung entsprechend berücksichtigt wird. Wichtig ist dieses Thema für die Hypnose Ausbildung auch, weil der Bodyscan richtig durchgeführt werden muss, um den gewünschten Effekt zu erzielen: Einerseits sollen die Betroffenen Stress abbauen und andererseits auch die Beziehung zwischen Geist und Körper festigen.

Wie wird ein Bodyscan gemacht?

Die angehenden Therapeuten lernen in der Hypnoseausbildung, wie sie ihren Klienten die richtige Durchführung eines Bodyscans beibringen. Denn im Endeffekt müssen die Betroffenen für diese Achtsamkeitsübung nicht mehr als zehn Minuten pro Tag aufbringen.

Wer einen Bodyscan durchführen möchte, legt sich dafür zunächst auf dem Boden, auf einer Yogamatte oder einer Decke mit Kissen auf den Rücken und legt die Beine seitlich ab. Anschließend lenkt er seinen Fokus auf sein Inneres, die Gefühle und Gedanken. Tauchen dabei unangenehme Gedanken auf, sollten diese keinesfalls weggeschoben werden. Denn haben sie ausreichend Raum, ziehen sie von selbst wieder weiter.

Anschließend konzentriert er sich auf die Atmung, die langsam und ruhig sein sollte. Sobald sich der Atem anfühlt wie ein im Körper auf- und abfließender Windhauch wird schließlich der ganze Körper, beginnend bei den Zehen, langsam und Schritt für Schritt abgetastet. Schließlich sollten sich die Betroffenen noch ein paar Minuten entspannen, bevor sie aufstehen und den Bodyscan damit abschließen.

Typische Probleme beim Bodyscan

Wer den Bodyscan in Eigenregie durchführt, ist nicht davor gefeit, auf das eine oder andere Problem zu stoßen. So mancher hat beispielsweise das Problem, dass er während der Übung jedes Mal einschläft. Das dürfte vermutlich daran liegen, dass der Betreffende die Übung nach einem anstrengenden Tag durchführt, wenn er erschöpft ist. Besser ist es also, den Bodyscan in frischem und ausgeruhtem Zustand zu absolvieren.

Andere wiederum klagen darüber, dass sie während der Übung oft unangenehme Gefühle empfinden. Zum Beispiel, weil er beim Abtasten des Schulterbereiches merkt, dass er komplett verspannt ist. Treten unangenehme Gefühle auf, fasst diese das Gehirn als Bedrohung auf, weshalb Stresshormone ausgeschüttet werden. Gelingt es jedoch, den Ursprung der unangenehmen Gefühle herauszufinden, wird diese Reaktionskette gestoppt, bevor sie überhaupt beginnen kann.

Letztlich gelingt es den Betroffenen durch den Bodyscan also, eine bessere Beziehung zu ihrem Körper aufzubauen. Langfristig reagieren sie auf Empfindungen wie Schmerzen oder Wut also gelassener, wodurch wiederum das Stresslevel gesenkt wird.