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« Wer keine Visionen hat, vermag weder grosse Hoffnungen zu erfüllen, noch grosse Vorhaben zu verwirklichen. »Philippe Hort, Geschäftsführer

ADHS mit Hypnose behandeln

Die einen halten es für eine Modekrankheit, während ADHS für andere eine Ernst zu nehmende psychische Erkrankung darstellt. Diese Einstufung ist auch insofern schwierig, weil ADHS erst seit Anfang der 1990er Jahre von der Weltgesundheitsorganisation anerkannt wurde. Lange Zeit ist man außerdem davon ausgegangen, dass sich die Krankheit im Lauf der Jahre verliert. Dass dem bei weitem nicht so ist und sich die Krankheit auch im Erwachsenenalter fortsetzt, ist erst seit Ende der 1990er Jahre bekannt. Weil die Betroffenen in ihrem Leben und im Alltag massiv durch ADHS eingeschränkt werden, ist dies auch Thema in der Hypnose Weiterbildung. Ausgeheilt werden kann die Erkrankung dadurch jedoch nicht. Der Grund: Für das Entstehen der Krankheit spielen auch genetische Faktoren eine Rolle, etwa ein Gendefekt auf dem Y-Chromosom. Jedoch können die Therapeuten nach ihrer Hypnose Ausbildung den Betroffenen sehr wohl helfen, die Symptome in den Griff zu bekommen und ihr Leben besser zu meistern.

ADHS – was ist das?

Bei ADHS handelt es sich um eine sogenannte Aufmerksamkeits- beziehungsweise Hyperaktivitätsstörung, die in verschiedenen Ausprägungen auftreten kann und sich bereits im Kindesalter bemerkbar macht. Zu den typischen Symptomen gehören eine mangelnde Impulskontrolle und eine äußerst kurze Aufmerksamkeitsspanne. Eine Diagnose, die ausschließlich von einem Facharzt im Rahmen einer Differentialdiagnose erstellt werden kann, ist insofern schwierig, da ADHS mit verschiedenen Begleit- und Folgeerkrankungen einher geht. Dazu gehören beispielsweise Depressionen, Angststörungen sowie Zwangs- und Schlafstörungen.

Grundsätzlich lässt sich ADHS in drei verschiedene Schweregrade einteilen. In der leichten Form ist eine Behandlung der Krankheit nicht notwendig. Charakteristisch ist, dass die Betroffenen kreativer sind als andere Menschen und ihre Emotionen und Impulse eher zeigen. Dennoch sollte in diesem Fall eine psychosoziale Hilfestellung gegeben werden, um die Betroffenen in ihrer Entwicklung zu fördern. Tritt ADHS mittelschwer auf, leiden die Betroffenen auch unter diversen Folgeerkrankungen und müssen behandelt werden, auch wenn ihr Sozialverhalten im Umgang mit anderen Menschen nicht gestört ist. In schweren Fällen ist das Sozialverhalten gestört und die Betroffenen laufen Gefahr, in die Kriminalität abzurutschen oder Suchtverhalten zu entwickeln. Eine Resozialisierung ohne Behandlung ist schwierig bis unmöglich.

Wie wird ADHS behandelt?

Je nach Schweregrad wird ADHS sowohl therapeutisch als auch mit medikamentöser Unterstützung behandelt. In diesem Fall können Therapeuten nach ihrer Hypnose Ausbildung effektiv gegensteuern, weil die Symptome der Krankheit sowie deren Begleiterscheinungen oftmals eine reine Kopfsache sind. Unter anderem kann der Therapeut dem Betroffenen helfen, den inneren Stress, der durch das Umfeld oft noch verstärkt wird, zu mindern. Weil im Rahmen der Hypnosetherapie auch an den Verhaltensmustern im Unterbewusstsein gearbeitet wird, lässt sich dadurch relativ schnell eine Verbesserung der Lebenssituation erreichen.